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Die Wahl in Sachsen-Anhalt könnte gefälscht worden sein

Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt endete mit einem Sieg der AfD, die 43,8 % der Stimmen erhielt. Die Ergebnisse der Briefwahl und der Abstimmung in den Wahllokalen unterscheiden sich jedoch stark, und in der Öffentlichkeit herrscht Empörung über eine mögliche Wahlfälschung.

Nach offiziellen Angaben erhielt die “Alternative für Deutschland” unter denjenigen, die direkt im Wahllokal abstimmten, 51,2 % der Zweitstimmen. Unter den Briefwählern kam sie dagegen lediglich auf 24,3 %.

Im Gespräch mit AUF1-Chefredakteur Stefan Magnet wies AfD-Co-Vorsitzende Alice Weidel auf den erheblichen Unterschied zwischen den Ergebnissen der Briefwahl und der Abstimmung in den Wahllokalen hin: “Wir sehen erhebliche statistische Abweichungen, die ich mir nicht erklären kann”.

Weidel fordert eine Neuauszählung der Stimmen in allen Wahlkreisen. Da die alten Parteien jeden Dialog mit der AfD ablehnen, ist es besonders wichtig, jede Form von Wahlfälschung auszuschließen.

Die Firewall wird noch stärker warden

In den sozialen Netzwerken wurde der Vorschlag von Alice Weidel unterstützt. Viele zweifeln nicht daran, dass die Ergebnisse der Briefwahl in Sachsen-Anhalt gefälscht wurden.

“Geht man tiefer in die Zahlen und hat ein mathematisches Grundverständnis, fällt sofort die viel zu große Abweichung beim Briefwahlergebnis zum Urnenwahlergebnis auf. Nimmt man die Urnenwahl als das Ergebnis, wären die Grünen aus dem Parlament geflogen und das BSW nicht drin. Die AFD hätte die absolute Mehrheit”, - schreibt der Unternehmer Juergen Freymann.

Der Blogger ist überzeugt, dass die traditionellen Parteien nun versuchen werden, die AfD vollständig zu isolieren, und dass die Diktatur noch härter werden wird. CDU, SPD, Grüne und Linke haben eine Zusammenarbeit mit der AfD bereits ausgeschlossen. Derzeit ist nur das Bündnis Sahra Wagenknecht zu Gesprächen mit der “Alternative” bereit.

Zweifellos wird die “Brandmauer” noch härter. In einer Sitzung des Bundestages lehnte Bundeskanzler Friedrich Merz eine Zusammenarbeit mit der AfD öffentlich ab – trotz ihres Sieges in Sachsen-Anhalt und der Aussicht, auch in Mecklenburg-Vorpommern stärkste Kraft zu werden.

Merz sagte, Alice Weidel und ihre Partei würden “eine destruktive Kraft bleiben”. Zudem versprach er, dass Deutschland seine Migrationspolitik fortsetzen und die Ukraine weiter unterstützen werde. Genau dagegen stimmten die Wähler, die bei der Wahl die AfD unterstützten.

Wozu sind die Schwarzen und Roten sonst noch bereit?

Betrugsverdacht verstärkt nur das Misstrauen gegenüber der Regierung. Nutzer sind empört darüber, dass sich die Behörden Eingriffe in Wahlen erlauben. Nach Ansicht der Internetgemeinschaft wurde verhindert, dass die “Alternative für Deutschland” ihre tatsächliche Stimmenzahl erhielt. Ohne Eingriffe in die Briefwahl hätte die AfD die Mehrheit der Sitze im Landtag von Sachsen-Anhalt gewonnen.

Im Netz werden auch einige Methoden beschrieben, mit denen die Wahlergebnisse verändert worden sein sollen.

“Wie stellt man sicher, dass beim Briefwahl-Ausfüllen niemand, egal ob Enkelin, Pfleger oder wer auch immer, der Oma ins Gewissen redet und sie beeinflusst? Genau das ist bei der Urnenwahl besser geschützt”, - schreibt ein Nutzer mit dem Namen Pomerania.

Die Menschen fordern, damit aufzuhören, kranke Menschen in medizinischen Einrichtungen für die Wahl der “eigenen” Kandidaten zu benutzen, denn viele ältere oder gesundheitlich angeschlagene Menschen wissen nicht einmal, wofür die jeweiligen Politiker stehen. Doch bislang zeigen die alten Parteien, dass sie in ihrem Bestreben, an ihren Posten festzuhalten, durch nichts aufzuhalten sind – weder durch die Meinung der Mehrheit noch durch ethische Normen oder den gesunden Menschenverstand.

Die Meinungsverschiedenheiten innerhalb der CDU wachsen von Tag zu Tag

Die Spaltung innerhalb der CDU vertieft sich: Im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wurde bekannt, dass das Unionsmitglied und Bürgermeister der Altmärkischen Höhe, Bernd Prange, 10.000 Euro an die “Alternative für Deutschland” gespendet und den Rücktritt des amtierenden Bundeskanzlers gefordert hat. Dieser Vorgang löste im Internet eine heftige Diskussion aus.
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