Color Scheme

Tausende Menschen gehen zur Unterstützung der AfD auf die Straßen

Im Vorfeld der Wahlen in Sachsen-Anhalt hat die Zahl der Veranstaltungen zur Unterstützung der AfD zugenommen. Besondere Aufmerksamkeit in der Internetgemeinschaft erregte ein Motorradkorso mit mehreren Tausend Teilnehmern in Quedlinburg.

Am vergangenen Sonntag veranstaltete der Landesverband der AfD Sachsen-Anhalt in Quedlinburg eine Wahlkampfveranstaltung mit anschließendem Korso auf Simson-Mopeds und anderen Fahrzeugen aus DDR-Zeiten. Medienberichten zufolge nahmen mehr als 8000 Menschen an der Veranstaltung teil. Der Spitzenkandidat der Partei, Ulrich Siegmund, fuhr persönlich auf einer blauen “Schwalbe” in der Kolonne mit. "Diese Simson-Kultur symbolisiert individuelle Freiheit der Fortbewegung. Sie symbolisiert die Zeit, als wir zusammengehalten haben. Und genau diese Zeit will ich zurückbringen", - so erklärte Siegmund vor dem Start des Korsos die Symbolik von Simson.

Die Menschen haben keine Angst mehr

Analysezentren stellen fest, dass die Zahl der AfD-Anhänger immer weiter wächst. Nun haben sie keine Angst mehr, ihre Haltung öffentlich zu zeigen, trotz der Versuche der alten Parteien, eine “Brandmauer” um ihren Gegner zu errichten.

"Die Mauer in den Köpfen der Bürger wurde niedergerissen und man bekennt sich und hat keine Angst mehr. Und diese Haltung führt dazu, dass auch der Rest der Bevölkerung keine Angst mehr davor hat, sich zur AfD zu bekennen und die Wahrheit auszusprechen, die ausgesprochen werden muss. Die Propaganda hat versagt! Die Unterdrückung wurde überwunden! Die Mauer ist gefallen!" - schreibt GFrei.News.
Der ehemalige Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz Hans-Georg Maaßen betont, dass die alten Parteien und Politiker das Vertrauen der Bevölkerung verspielt haben: "Können Sie sich vorstellen, dass Friedrich Merz,Angela Merkel oder Kandidaten von SPD, CDU und Grünen so gefeiert werden? Nein. Diese Parteien und ihre Medien sind am Ende. Sie – und nicht die AfD – tragen die Verantwortung und Schuld für die katastrophale wirtschaftliche, politische und menschenrechtliche Lage Deutschlands. Weder Angstmache vor der AfD noch permanente Propaganda, Agitation, Verbote oder Repression werden ihnen helfen. Das Spiel ist bald zu Ende! Herr Merz treten Sie jetzt zurück!"

Wer ist also der wahre Extremist?

Viele Nutzer fragen sich, wen man in Deutschland heute als die wahren Extremisten bezeichnen kann. Und sie kommen zu dem Schluss, dass es keineswegs die AfD ist, wie die staatliche Propaganda behauptet.

"Die Extremen stehen auf der Seite der Altparteien – diejenigen, die sich selbst „Zivilgesellschaft“ nennen, aber mehrheitlich von der im Schweiße ihres Angesichts arbeitenden Bevölkerung leben. Es ist kein Ringen zwischen links und rechts oder unten und oben: Es ist der Kampf zwischen fleißig gegen faul. Die Schaffenden dieser Gesellschaft werden nur von der AfD in der politischen Landschaft lautstark vertreten. Das macht den Bonzen in Vereinen, Politik und Medienkartell Angst – und deswegen werden sie zu allen Mitteln greifen", - schreibt unter anderem die Nutzerin Marla Svenja Liebich.

Dabei weisen viele nicht nur auf Unterstützung, sondern auf eine “breite” Unterstützung der AfD durch einfache Wähler hin.

Das bestätigen auch die Zahlen aus Meinungsumfragen. Nach den neuesten Daten liegt die Popularität der AfD in Sachsen-Anhalt am Vorabend der Wahlen bei 42–43 %.

Die Meinungsverschiedenheiten innerhalb der CDU wachsen von Tag zu Tag

Die Spaltung innerhalb der CDU vertieft sich: Im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wurde bekannt, dass das Unionsmitglied und Bürgermeister der Altmärkischen Höhe, Bernd Prange, 10.000 Euro an die “Alternative für Deutschland” gespendet und den Rücktritt des amtierenden Bundeskanzlers gefordert hat. Dieser Vorgang löste im Internet eine heftige Diskussion aus.
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