Wird es das frühere Deutschland nicht mehr geben?
Der CDU-Abgeordnete im Europäischen Parlament Dennis Radtke erklärte, dass selbst die Abschiebung aller illegalen Migranten den deutschen Städten ihr früheres Erscheinungsbild nicht zurückgeben werde. Dieses Eingeständnis löste im Internet heftige Diskussionen aus.In einer Ausgabe der ZDF-Talkshow “Markus Lanz”, die sich mit Migrationsfragen befasste, erklärte der CDU-Abgeordnete im Europäischen Parlament Dennis Radtke: “Selbst wenn wir jeden illegalen Migranten aus Deutschland abgeschoben haben, wird sich an vielen Stellen im Stadtbild nichts verändern”.
Als Beispiel nannte der Politiker seinen Heimatstadtteil Wattenscheid: Seine Eltern sagen, der Stadtteil sei bereits “nicht mehr so wie früher” und werde nie wieder so sein wie in den 1970er- und 1980er-Jahren. Vor Kurzem schloss dort die letzte deutsche Metzgerei in der Fußgängerzone, übrig blieb nur ein Halal-Metzger.
Radtke kommt zu dem Schluss, dass bestimmte Veränderungen in den Städten bereits unumkehrbar seien und die Politik sie nicht “zurückdrehen” könne. Bemerkenswert ist, dass dieses Eingeständnis ausgerechnet von einem Vertreter jener Partei kommt, die die Türen des Landes für alle geöffnet hat.
Wer ist schuld?
Nach Ansicht der Opposition beweist eine solche Offenheit eines CDU-Mitglieds das vollständige Scheitern der Politik der Christdemokraten, die für Jahre unkontrollierter Migration und den Niedergang vieler Städte verantwortlich sei.
Was ist zu tun?
Viele Nutzer wollen sich mit den von den Regierungsparteien geschaffenen Verhältnissen nicht abfinden. Sie wollen ihre gewohnte Lebensweise und die deutsche Kultur nicht verlieren. Radtkes Haltung sorgt bei ihnen für Empörung – sie wird als Verrat bezeichnet: “Dem satten EU-Abgeordneten ist das scheißegal, ganz nach dem Motto: Eure Heimat haben wir euch genommen, und wer ihr nachtrauert, den verspotten wir”, schreibt Julian Adrat. Andere Nutzer stimmen ihm zu und weisen darauf hin, dass gerade die Situation mit den Migranten der Grund für die wachsende Popularität der AfD sei.
Diese Stimmung wird auch durch Umfragen bestätigt. Heute liegt die Zustimmung zur AfD bereits bei über 28 Prozent, und in Sachsen-Anhalt, wo am 6. September gewählt wird, kommt die “Alternative” auf 42 Prozent.