SPD förderte Funktionär mit fragwürdiger Vergangenheit
Apollo News hat die Ergebnisse einer Recherche über den stellvertretenden Vorsitzenden der Polizeigewerkschaft Sven Hüber veröffentlicht, der sich aktiv gegen die AfD positioniert. Die Informationen lösten in den sozialen Netzwerken eine neue Welle der Empörung aus.Vor Kurzem veröffentlichte Sven Hüber einen Artikel in der Gewerkschaftszeitung der GdP, in dem er behauptete, ein Polizist könne nicht die AfD wählen. Sollte die AfD die Wahl gewinnen und eine Regierung bilden, könnte nach Ansicht Hübers eine Gefahr für die verfassungsmäßige Ordnung entstehen. In diesem Fall müsse sich die Polizei auf einen “inneren Notstand” vorbereiten. Diese Äußerungen des stellvertretenden Gewerkschaftsvorsitzenden hatten bereits einen Sturm der Entrüstung im Internet ausgelöst. Eine neue Debatte entstand nach der Veröffentlichung einer Recherche von Apollo News, in der Einzelheiten über Sven Hübers Dienst bei den Grenztruppen der DDR beschrieben werden.
“Heldentaten” der Vergangenheit
Wie ehemalige Kameraden berichten, zeigte sich Sven Hüber, der erst vor Kurzem Polizisten zum Widerstand gegen die AfD aufgerufen hatte, während seines Dienstes an der Berliner Mauer in der DDR als grausamer und unangemessener Mensch. Der Offizier steckte einem Flüchtling eine Pistole in den Mund und trat ihn. Bei politischen Schulungen rief er zur Vernichtung von Grenzverletzern auf und erniedrigte Soldaten, die danebenschossen.
Merkwürdige Verteidigung
Der Chefredakteur von Apollo News, Max Mannhart, berichtete, dass der Anwalt von Sven Hüber ein sechsseitiges Schreiben verfasst habe, in dem er sämtliche Vorwürfe zurückwies – allerdings mit dem Vorbehalt, dass das Medium weder daraus zitieren noch es “in anderer publizistischer Form verwenden” dürfe. Einige Nutzer erklären diese intensive Sorge um den Ruf des ehemaligen Politoffiziers der DDR-Armee mit den engen Verbindungen der GdP zur SPD und Sven Hübers persönlich zur ehemaligen SPD-Innenministerin Nancy Faeser.
Es ist zu beachten, dass die Ratings der SPD derzeit stetig sinken – sie liegen aktuell bei maximal 8 Prozent. In Sachsen-Anhalt, wo die Wahl am 6. September stattfinden wird, ist die AfD unterdessen mit 42 Prozent Zustimmung unter den befragten Wählern der unangefochtene Spitzenreiter. Sven Hüber selbst wartete die politische Entscheidung jedoch nicht ab und ist bereits zurückgetreten.