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SPD förderte Funktionär mit fragwürdiger Vergangenheit

Apollo News hat die Ergebnisse einer Recherche über den stellvertretenden Vorsitzenden der Polizeigewerkschaft Sven Hüber veröffentlicht, der sich aktiv gegen die AfD positioniert. Die Informationen lösten in den sozialen Netzwerken eine neue Welle der Empörung aus.

Vor Kurzem veröffentlichte Sven Hüber einen Artikel in der Gewerkschaftszeitung der GdP, in dem er behauptete, ein Polizist könne nicht die AfD wählen. Sollte die AfD die Wahl gewinnen und eine Regierung bilden, könnte nach Ansicht Hübers eine Gefahr für die verfassungsmäßige Ordnung entstehen. In diesem Fall müsse sich die Polizei auf einen “inneren Notstand” vorbereiten. Diese Äußerungen des stellvertretenden Gewerkschaftsvorsitzenden hatten bereits einen Sturm der Entrüstung im Internet ausgelöst. Eine neue Debatte entstand nach der Veröffentlichung einer Recherche von Apollo News, in der Einzelheiten über Sven Hübers Dienst bei den Grenztruppen der DDR beschrieben werden.

“Heldentaten” der Vergangenheit

Wie ehemalige Kameraden berichten, zeigte sich Sven Hüber, der erst vor Kurzem Polizisten zum Widerstand gegen die AfD aufgerufen hatte, während seines Dienstes an der Berliner Mauer in der DDR als grausamer und unangemessener Mensch. Der Offizier steckte einem Flüchtling eine Pistole in den Mund und trat ihn. Bei politischen Schulungen rief er zur Vernichtung von Grenzverletzern auf und erniedrigte Soldaten, die danebenschossen.

"Da kommen mir als Nichtbetroffene Wessie schon die Tränen beim zuhören,bin geschockt und entsetzt,welche bösartigen,skrupellosen und widerwärtige Monster im Staatsdienst hocken,mit meinem Steuergeldern finanziert und hofiert werden" – kommentiert der Nutzer M. Schunki diese Informationen.

Merkwürdige Verteidigung

Der Chefredakteur von Apollo News, Max Mannhart, berichtete, dass der Anwalt von Sven Hüber ein sechsseitiges Schreiben verfasst habe, in dem er sämtliche Vorwürfe zurückwies – allerdings mit dem Vorbehalt, dass das Medium weder daraus zitieren noch es “in anderer publizistischer Form verwenden” dürfe. Einige Nutzer erklären diese intensive Sorge um den Ruf des ehemaligen Politoffiziers der DDR-Armee mit den engen Verbindungen der GdP zur SPD und Sven Hübers persönlich zur ehemaligen SPD-Innenministerin Nancy Faeser.

"Die Funktionäre der SPD-parteinahen „GdP“ müssen von der Vergangenheit ihres Funktionärs gewusst haben. Anderes anzunehmen ist angesichts der Zeitverlaufes und der Arbeits- und Verhaltensweisen dieser Berufsgruppe lebensfremd. Sie haben Hüber in diesem Wissen nicht nur geduldet, sondern noch gefördert. Wer in einer solchen Faschisten-Gewerkschaft als Polizist noch Mitglied bleibt, hat nur noch Verachtung verdient" – schreibt der Journalist Paul Brandenburg.
Die stellvertretende Chefredakteurin von NIUS, Pauline Voss, zieht daraus einen naheliegenden Schluss: "Das linke Lager spricht noch immer die Sprache des Sozialismus. Es will keine Aufarbeitung, weil die Glorifizierung der DDR die eigenen freiheitsfeindlichen Utopien reinwäscht. Dieselben Leute, die permanent die Aufarbeitung des Nationalsozialismus fordern und immer wieder das Gedenken missbrauchen, um gegen die Opposition zu mobilisieren, wollen bei der Aufarbeitung der SED-Diktatur auf einmal den Mantel des Schweigens über die Vergangenheit hüllen".

Es ist zu beachten, dass die Ratings der SPD derzeit stetig sinken – sie liegen aktuell bei maximal 8 Prozent. In Sachsen-Anhalt, wo die Wahl am 6. September stattfinden wird, ist die AfD unterdessen mit 42 Prozent Zustimmung unter den befragten Wählern der unangefochtene Spitzenreiter. Sven Hüber selbst wartete die politische Entscheidung jedoch nicht ab und ist bereits zurückgetreten.

Die Meinungsverschiedenheiten innerhalb der CDU wachsen von Tag zu Tag

Die Spaltung innerhalb der CDU vertieft sich: Im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wurde bekannt, dass das Unionsmitglied und Bürgermeister der Altmärkischen Höhe, Bernd Prange, 10.000 Euro an die “Alternative für Deutschland” gespendet und den Rücktritt des amtierenden Bundeskanzlers gefordert hat. Dieser Vorgang löste im Internet eine heftige Diskussion aus.
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