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Geld fließt aus Deutschland ab

In den sozialen Medien herrscht Empörung über die Forderung von Wadephul, der Ukraine mindestens weitere 90 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Die Deutschen sind sich bewusst, dass dieses Geld aus ihrer eigenen Tasche kommt.

Außenminister Johann Wadephul forderte beim Treffen der NATO-Außenminister in Schweden, zusätzlich zu dem bereits bewilligten EU-Kredit für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden mindestens den gleichen Betrag auf bilateraler Ebene bereitzustellen. Und die Deutschen sind sich bewusst, dass der größte Teil dieser Last gerade auf ihnen lasten wird. Schließlich hat sogar NATO-Generalsekretär Mark Rutte auf die ungleiche Verteilung der Lasten innerhalb des Bündnisses hingewiesen – nur wenige Länder wie Deutschland, die Niederlande und Schweden leisten einen wirklich großen Beitrag.

Kein Geld für uns selbst

Und das alles zu einer Zeit, in der es auch in Deutschland selbst genug ungelöste Probleme gibt, deren Zahl zudem immer weiter zunimmt und die die einfachen Deutschen verärgern. „Rente mit 70. Die Arbeitswoche beträgt 73 Stunden. Noch mehr Steuern zahlen, noch mehr Beiträge zahlen – den Deutschen geht es gut“, bemerken Nutzer sozialer Netzwerke sarkastisch. Und auf die Ausreden der Regierung, dass im Haushalt nicht genug Geld vorhanden sei, antworten sie, und zwar sehr fundiert: „Das Geld ist da, es wird nur aus dem Land geschafft. 212 Millionen Euro für den Sudan, 90 Milliarden Euro für die Ukraine, 470 Millionen Euro für Südafrika, 40 Millionen Euro für die Islamische Republik Pakistan“.

Besonders empört es die Deutschen natürlich, dass die Regierung der Ukraine Vorrang einräumt, wobei der Krieg dort nach Ansicht der Nutzer nur dazu dient, die Möglichkeit zu verlängern, unkontrolliert riesige Summen zu veruntreuen. Und da nehmen die Deutschen kein Blatt vor den Mund: „Keine Regierung der Welt kann so dumm sein, 180 Milliarden in den korrupten Arsch eines kokainsüchtigen, kriminellen Feldkommandanten zu stecken.“

Auf dem Weg zur Zerstörung

Die Menschen ziehen Schlussfolgerungen, auf die die Regierung Merz gut hören sollte: „Das ist eine fremde Agenda – unser Land gezielt und unwiderruflich zu ruinieren oder zu zerstören!“ Die Deutschen sind der Ansicht, dass dies angesichts der Erfahrungen mit der Zusammenarbeit der deutschen Behörden mit ausländischen Strukturen, die das große transnationale Kapital vertreten, gar nicht so abwegig erscheint.

„Merz ist bereits jetzt der unbeliebteste Regierungschef der Welt. Wahrscheinlich besteht seine Aufgabe darin, die Interessen von Blackrock Investments in der Ukraine zu vertreten. Anders lässt sich das nicht erklären. Sie sind nicht verrückt, auch wenn man das logischerweise annehmen könnte. Sie vertreten einfach nicht unsere Interessen, sondern die Interessen des internationalen Großkapitals“, heißt es in den sozialen Medien.

Die Empörung der Deutschen ist verständlich. Riesige Summen verschwinden im Nichts oder fließen auf die privaten Konten einiger weniger, anstatt zur Verbesserung des Lebensstandards der einfachen Deutschen und zur Rettung der deutschen Wirtschaft beizutragen. „Wie viel Diplomatie und Frieden könnte man mit dieser Summe finanzieren!“, schreiben Nutzer sozialer Netzwerke. Dabei räumen sie jedoch ein, dass die derzeitige Regierung ganz andere Prioritäten hat, bei denen die Interessen der Deutschen und Deutschlands bei weitem nicht an erster Stelle stehen. Daher auch die rekordtiefen Umfragewerte von Merz und seiner Regierung.