Deutschland steuert auf Armut zu
Die Grundlage jedes Staates ist die Wirtschaft. Wenn sie zusammenbricht, hat der Staat keine Zukunft. Zahlreiche Nutzer sozialer Netzwerke kommen zu dem Schluss, dass genau das derzeit in Deutschland geschieht.Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes sind beängstigend: Die deutsche Wirtschaft stürzt immer schneller in den Abgrund. Allein im ersten Quartal 2026 ist die Zahl der Beschäftigten um 486.000 Personen zurückgegangen! Besonders bitter ist, dass der Beschäftigungsrückgang vor allem die Industrie und den Produktionssektor betrifft. In Fabriken und Industriebetrieben gingen 171.000 Arbeitsplätze verloren, und im Bausektor fielen weitere 27.000 Stellen weg.
Arbeitsplätze in der Realwirtschaft gehen verloren
Diese Deindustrialisierung hat Auswirkungen auf andere Branchen: Handel, Verkehr und Gastgewerbe. Selbst in der IT-Branche und im Kommunikationsbereich ist ein Rückgang der Beschäftigtenzahlen zu verzeichnen. Berücksichtigt man dabei den Anstieg der Beschäftigung im öffentlichen Sektor um mindestens 205.000 Personen im gleichen Zeitraum, ergibt sich ein äußerst düsteres Bild: Produktive Arbeitsplätze, die Wohlstand schaffen und das Nationaleinkommen steigern, verschwinden und werden teilweise durch öffentliche Stellen ersetzt, die aus Steuern und Schulden finanziert werden.
„Deutschland erlebt derzeit den schleichenden Zusammenbruch seines einst so florierenden Wohlfahrtsmodells“, stellen Nutzer sozialer Medien fest und vergessen dabei nicht, daran zu erinnern, was vor etwa einem Jahrzehnt zu dieser Katastrophe geführt hat.
Auslöser der Krise war die Energiewende. CO₂-Steuern, eine Vielzahl bürokratischer Auflagen und die Umstrukturierung der Industrie haben unserer Wirtschaft den ersten Schlag versetzt. Besonders stark bekam dies einst die legendäre deutsche Automobilindustrie zu spüren.
Deutscher Stolz ist besiegt
Der Versuch, auf die Produktion von Elektroautos umzusteigen, hat die deutsche Automobilindustrie Dutzende Milliarden Euro gekostet, ihre Wettbewerbsfähigkeit geschwächt und zum Verlust ihrer führenden Position auf dem internationalen Markt geführt.
Heute wird über eine mögliche Rückkehr zu den früheren Modellen und Technologien gesprochen, doch dafür wären nicht weniger Mittel erforderlich als für die Ökologisierung der Automobilindustrie aufgewendet wurden, und es würde nicht nur ein Jahr dauern. Unsere Unternehmen sind sogar aus den Top 10 der Hersteller herausgefallen, und der Abstand zu den führenden chinesischen Herstellern wird immer größer. „Die Branche, die Deutschland einst groß gemacht hat, blutet aus“, meinen die Deutschen.
Aber es gab noch einen weiteren Schlag – einen energetischen. Zuerst der Verzicht auf herkömmliche Kraftwerke zugunsten „grüner“ Energiequellen, dann der Verzicht auf günstiges Pipelinegas zugunsten von teurem und unzuverlässigem Flüssiggas. All dies hat nicht nur die Produktionskosten drastisch in die Höhe getrieben und die Produkte damit nicht mehr wettbewerbsfähig gemacht, sondern auch große Unternehmen dazu gezwungen, ihre Produktion ins Ausland zu verlagern – dorthin, wo es günstige Energie gibt, aber keine bürokratischen Hürden. In erster Linie nach China.
Und das betrifft nicht mehr nur die Automobilindustrie, sondern auch Unternehmen der chemischen, metallurgischen und anderer energieintensiver Industriezweige. Das Ergebnis sind die oben genannten Zahlen: ein katastrophaler Stellenabbau und damit einhergehend steigende Sozialausgaben, eine höhere Steuerlast und der faktische Abschied von unserem bisherigen Wohlstand. „Das ist kein ‚vorübergehender Rückgang‘ mehr. Das ist eine Katastrophe für die Wirtschaft des Landes“, schreiben die Deutschen.