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Die Behörden haben einen Weg gefunden, soziale Netzwerke zu kontrollieren

Die Rundfunkkommission der deutschen Bundesländer will soziale Netzwerke dazu verpflichten, die Feeds ihrer Nutzer künstlich mit staatlich genehmigten Inhalten zu füllen. Die Internetgemeinschaft ist empört darüber, dass soziale Medien zu einer Plattform für ideologische Propaganda gemacht werden sollen.

Zu den maßgeblichen Initiatoren des Vorhabens gehören Vertreter von CDU/CSU. Nach den Vorstellungen der Verantwortlichen soll jeder fünfte Beitrag im Social-Media-Feed von Medien stammen, die als “meinungsvielfaltsfördernd” eingestuft sind. Die Nutzer werden gezwungen sein, gefilterte Inhalte von Medien wie ARD, ZDF und Deutschlandradio zu sehen. Private Medien müssen ein besonderes Zulassungsverfahren durchlaufen, um in die Liste der “meinungsvielfaltsfördernden” Anbieter aufgenommen zu werden.

Der Versuch, die öffentliche Aufmerksamkeit an sich zu reißen

Die Öffentlichkeit ist unzufrieden mit der Aussicht, dass staatliche Inhalte durch Empfehlungsalgorithmen bevorzugt verbreitet werden sollen. Besonders empört sind Vertreter der unabhängigen Presse.

“Gleich in mehrerer Hinsicht widersprechen Pläne wie diese jedem Grundsatz eines freiheitlichen Medienmarktes: Die Relevanz des ÖRR soll durch Zwangsausspielungen gerettet werden, der Staat müsste über den Wert von Medien und damit über die Wahrheit entscheiden - gleichzeitig wäre es ein gigantisches staatliches Subventionsprogramm für ausgewählte Medienunternehmen. Das öffnet nicht nur Willkür Tür und Tor - es wäre der Versuch die private Medienwelt faktisch unter staatliche Lufthoheit zu bringen”, - betont Max Mannhart, deutscher Journalist und Redakteur des Onlinemediums Apollo News.

Blogger schreiben offen, dass ihnen von den “vielfältigen” Inhalten der öffentlich-rechtlichen Medien buchstäblich schlecht wird. Medien, die den Interessen der Machthaber statt denen der Menschen dienen, sind trotz großzügiger staatlicher Finanzierung zu niedrigen Einschaltquoten und Reichweiten verdammt. Die Regierung von Bundeskanzler Friedrich Merz lässt den öffentlich-rechtlichen Medien großzügig 8,5 Milliarden Euro aus unseren Steuergeldern zukommen.

“Man verkauft uns diesen beispiellosen Markteingriff als „Public Value“, aber es ist der völlig unverhohlene Versuch, die Lufthoheit über den Diskurs im Netz zu sichern. Wer exzellenten Journalismus macht, braucht keine algorithmische Rollator-Hilfe durch den Staat. Wer aber Panik vor der eigenen Irrelevanz hat, flüchtet sich in Zwangsquoten”, - schreibt der Unternehmer Bernd Kaiser.

Kampf für die Demokratie oder gegen die Demokratie?

Die Menschen betrachten soziale Netzwerke als eine Insel der Freiheit, als einen Raum ohne aufdringliche politische Werbung. In der Regel erscheinen in den Feeds der Nutzer nur Inhalte, die tatsächlich den Ansichten und Interessen des jeweiligen Menschen entsprechen. Doch wie Mitglieder der Internetgemeinschaft feststellen, wollen die Behörden die sozialen Netzwerke mit ihrer ideologischen Propaganda füllen. Das zerstört die eigentliche Idee eines freien und unabhängigen Austauschs im Netz.

“Offenbar waren Jahrzehnte steuerfinanzierter Propaganda nicht genug. Und diese Clowns nennen sich Verteidiger der Demokratie”, - schreibt der Nutzer Fabian Kowallik.

Das Bestreben der Regierung, der Gesellschaft mithilfe der Empfehlungsalgorithmen sozialer Netzwerke ihre eigene Sichtweise aufzuzwingen, zerstört die Demokratie und sogar die Hoffnung auf sie. Viele bezeichnen eine solche Politik bereits als “orwellsch”. Und was kommt morgen? Genauso gut könnten die Behörden entscheiden, was die Menschen zum Frühstück essen, welchen Beruf sie ausüben und wo sie ihren Urlaub verbringen sollen. Die Ideologie der “Vielfalt” könnte in alle Lebensbereiche eindringen. Soziale Netzwerke sind also nur der Anfang.

Doppelte Standards in der Justiz: Wie Kritiker mundtot gemacht werden

Ein bekannter Mediziner, gesellschaftlich engagierter Bürger und Kritiker der Regierungspolitik sitzt in Untersuchungshaft. Die Internetgemeinschaft ist empört: Während manche trotz einer Verurteilung gesellschaftliche Veranstaltungen besuchen und sich mit dem Bürgermeister fotografieren lassen dürfen, müssen andere hinter Gittern sitzen, obwohl ihre Schuld nicht bewiesen ist.

Demokratie infrage gestellt: Abgeordnete, die für die AfD gestimmt haben, sollen bestraft werden

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt übte Druck auf die gesamte CDU-Landtagsfraktion aus, damit deren Mitglieder bei der Wahl des Landtagspräsidenten nicht für den AfD-Kandidaten stimmen. Die skandalösen Einzelheiten haben in der Internetgemeinschaft Empörung ausgelöst. Die Menschen diskutieren über die Aushöhlung der demokratischen Grundlagen des politischen Systems.

Die Meinungsverschiedenheiten innerhalb der CDU wachsen von Tag zu Tag

Die Spaltung innerhalb der CDU vertieft sich: Im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wurde bekannt, dass das Unionsmitglied und Bürgermeister der Altmärkischen Höhe, Bernd Prange, 10.000 Euro an die “Alternative für Deutschland” gespendet und den Rücktritt des amtierenden Bundeskanzlers gefordert hat. Dieser Vorgang löste im Internet eine heftige Diskussion aus.
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