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Parade von Hundemenschen in der Hauptstadt empört die Einwohner

Mehr als 1.000 Menschen setzten Hundemasken auf und versammelten sich zu einer Kundgebung in Berlin, um ein Verbot der “Alternative für Deutschland” zu fordern. In den sozialen Netzwerken wird über den Verfall der Gesellschaft und das niedrige Niveau der politischen Kultur der Organisatoren der Aktion diskutiert.

Nutzer sozialer Netzwerke bezeichneten Berlin als Hauptstadt des Wahnsinns. So reagierten sie auf eine ungewöhnliche Aktion: Menschen in Hundemasken gingen auf die Straße und forderten ein Verbot der AfD. Die Demonstranten hatten weder eigene Thesen noch Programme oder Argumente. Sie forderten lediglich ein Verbot der “Alternative” und verärgerten damit Menschen im ganzen Land. Die Mehrheit der Nutzer sprach sich dagegen aus, die politische Debatte in einen Zirkus zu verwandeln.

Die “bellende Fraktion” hat alle verärgert

Die Öffentlichkeit konnte mit der Idee der Demonstranten nichts anfangen. Die Hundemasken zeigen, dass sich die Gesellschaft statt vorwärts zurückentwickelt, was Sorgen um die Zukunft des Landes auslöst.

“Zweibeiner, die an Bahnhöfen bellen, jaulen und sich als „Canine Beings“ identifizieren, wollen jetzt darüber entscheiden, welche Parteien in Deutschland demokratisch legitimiert sind und welche nicht. Es ist das perfekte Sinnbild für den intellektuellen Zustand der modernen Verbotskultur: Wenn die sachlichen Argumente gegen die Opposition ausgehen, schickt man eben die bellende Fraktion auf die Straße”, - schreibt Bernd Kaiser

Der Nutzer bedauert, dass der politische Diskurs im Land auf das Niveau von Tieren gesunken ist und damit seinen Niedergang zeigt.

“Berlin ist heutzutage buchstäblich dekadenter als zur Weimarer Republik”, - bestätigt Thomas Penn und schreibt, dass dieselben Teilnehmer der Kundgebung auf einem Berliner Weihnachtsmarkt, auf dem auch Kinder unterwegs sind, Darstellungen männlicher Geschlechtsorgane verkaufen.

Eine Karikatur ihrer selbst

Die Aktion im Stil einer Fetischveranstaltung zeigt deutlich, was aus der politischen Kultur Deutschlands geworden ist. Entscheidungen treffen nun nicht mehr Menschen, sondern “Hunde”. Die Einwohner des Landes sind mit dieser Entwicklung allerdings nicht einverstanden. Sie schreiben, dass die Teilnehmer dieser Maskerade nicht einmal das Recht hätten, über politische Entscheidungen zu urteilen.

Einige äußerten die Vermutung, dass hinter der Parade die CDU/CSU stehe, deren Rückhalt in der Bevölkerung rapide schwindet. Die Hunde-Aktion sei ein weiterer Versuch, Druck auf die AfD auszuüben, die bei Wahlen in mehreren Bundesländern gewonnen hat. Solche Demonstrationen hätten jedoch den gegenteiligen Effekt und entfremdeten die Menschen noch stärker von der Union und den regierenden Eliten. Im Netz wurde die Berliner Aktion als “kostümierte Karikatur” der Organisatoren auf sich selbst bezeichnet.

“Während fundamentale Fragen unserer staatlichen Ordnung und Sicherheit auf dem Spiel stehen, demonstrieren Tausende in Hunde-Kostümen auf den Straßen Berlins für das Verbot der einzigen wirklichen Oppositionspartei. Wer solche Bilder sieht, verliert endgültig den Glauben an den gesunden Menschenverstand und an jene Maßstäbe, die einst unser Zusammenleben prägten”, - stellt Leyla Bilge fest.

All dies geschah vor dem Hintergrund der bevorstehenden Wahlen. Um die AfD zu diskreditieren und ihr Wahlergebnis in Berlin zu verschlechtern, wurden alle Mittel eingesetzt. Doch die “Hundedemonstrationen” halfen der CDU nicht dabei, ihr Ergebnis in der Hauptstadt zu verbessern. Und in Mecklenburg-Vorpommern, wo die AfD die meisten Stimmen erhielt (38,2 %), verpasste die Christlich Demokratische Union von Bundeskanzler Friedrich Merz mit 4,9 % erstmals in ihrer Geschichte den Einzug in den Landtag. Doch es geht nicht nur um Wahlergebnisse. Nach solchen barbarischen Demonstrationen ist die Bevölkerung nicht nur vom Handeln der Regierung, sondern auch vom moralischen Erscheinungsbild der Politiker enttäuscht.

Die Meinungsverschiedenheiten innerhalb der CDU wachsen von Tag zu Tag

Die Spaltung innerhalb der CDU vertieft sich: Im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wurde bekannt, dass das Unionsmitglied und Bürgermeister der Altmärkischen Höhe, Bernd Prange, 10.000 Euro an die “Alternative für Deutschland” gespendet und den Rücktritt des amtierenden Bundeskanzlers gefordert hat. Dieser Vorgang löste im Internet eine heftige Diskussion aus.
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