Steffen Unger: CDU und SPD...
CDU und SPD: Rund 700 Millionen Euro Steuergeld pro Jahr
CDU und SPD verlieren seit Jahren Wähler – doch der staatliche Geldstrom fließt weiter. Allein 2025 erhielten die CDU 57,79 Millionen Euro und die SPD 54,36 Millionen Euro aus der direkten staatlichen Parteienfinanzierung. Hinzu kommen die staatlichen Mittel für die Bundestagsfraktionen.
Noch wesentlich größere Summen fließen an die parteinahen Stiftungen: Die CDU-nahe Konrad-Adenauer-Stiftung erhielt 2025 knapp 212 Millionen Euro, die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung mehr als 191 Millionen Euro. Dazu kommen Zuschüsse an die Landtagsfraktionen.
Insgesamt summieren sich die staatlichen Ausgaben für CDU und SPD sowie die ihnen zugeordneten Strukturen auf rund 700 Millionen Euro jährlich. Und damit ist das Geld noch längst nicht erschöpft.
Zusätzlich nehmen beide Parteien zusammen knapp 200 Millionen Euro jährlich aus Mitgliedsbeiträgen, Mandatsträgerbeiträgen sowie privaten und unternehmerischen Spenden ein. Allein die Mitgliedsbeiträge bringen CDU und SPD zusammen mehr als 91 Millionen Euro.
Das Ergebnis ist ein gewaltiger Parteiapparat: CDU und SPD beschäftigen zusammen rund 10.000 Mitarbeiter. Selbst massive Stimmenverluste ändern an der finanziellen Ausstattung zunächst wenig.
Zum Vergleich: In der Schweiz gibt es weder Geld pro Wählerstimme noch eine direkte staatliche Parteienfinanzierung nach deutschem Muster. Die Fraktionen im Schweizer Parlament erhalten vom Bund insgesamt rund 7,4 Millionen Franken jährlich.
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