Christoph Canne: Es wirkt dystopisch...
Es wirkt dystopisch:
Deutschland hat sich durch eine gezielte Blockade von eigener Öl- und Gasförderung und die jahrzehntelange Polemik gegen sichere Energieversorgung zunehmend in eine schwierige Lage gebracht. Die Folgen sind steigende Öl- und Gaspreise - vom linksgrünen Rand der Politik mehr oder wenig offen bejubelt - durch die sowohl die durch die Energiewende schwer getroffene deutsche Industrie als auch die Haushalte an der Zapfsäule getroffen werden.
Unfassbar ist in dieser Situation die folgende Nachricht:
Ausgerechnet in dieser Situation verursacht die sog. Deutsche Umwelthilfe, die Situation weiter zu verschärfen, in dem sie auf die Stilllegung des größten deutschen Ölfeldes Mittelplatte in der Nordsee klagt. Neben den gravierenden volkswirtschaftlichen Folgen wären auch 2000 Arbeitsplätze hiervon direkt betroffen - das ist der DUH offenkundig vollkommen egal.
Die Anlage verstieße gegen die Flora-Fauna-Habitat Richtlinie, behauptet die NGO. Soso. Die Anlage wurde schon errichtet, als es diese gar nicht gab und hat in den vierzig Jahren zu keinerlei Problemen geführt.
Bei Windkraftanlagen wurde ein überragendes öffentliches Interesse gesetzlich konstituiert (§2 EEG), auf dessen Grundlage die Flora-Fauna-Habitat Richtlinie in der Praxis ausgehebelt wird und noch nicht einmal mehr Umweltverträglichkeitsprüfungen stattfinden - trotz der hohen Schäden dieser Anlagen für Natur und Avifauna.
Hiergegen klagt die sog. Umwelthilfe selbstverständlich nicht. Sie ist das eindringlichste Beispiel, dass dieses Land eine andere Politik gegenüber linksgrünen NGOs benötigt.
https://x.com/ChristophCanne/status/2098155413426589978