Bernd Kaiser: München 2026...
München 2026: Willkommen in der Hauptstadt der linksgrünen Doppelmoral!
Man muss sich die intellektuelle Kernschmelze der Münchner Stadtverwaltung förmlich auf der Zunge zergehen lassen.
Die Betreiberin des legendären Teufelsrads auf dem Oktoberfest wird unter Androhung des Lizenzentzugs erpresst, ihre 80 Jahre alten Pappmaché-Figuren züchtig zu verhüllen.
Die städtische „Gleichstellungsstelle“ witterte nämlich Sexismus.
Die völlig absurde Lösung der Bürokraten:
Einer historischen Papp-Puppe werden lange Unterhosen bis über die Knie verpasst, einer anderen werden rasch Schuhe aufgemalt – barfuß zu sein, sei schließlich „diskriminierend“.
Und das alles verkauft man ernsthaft als Maßnahme, um das heimliche Filmen unter die Röcke echter Frauen zu stoppen.
Magisches Denken im Rathaus:
Zieht der Puppe Liebestöter an, dann heilt das die Spanner.
Die wahre Pointe dieser Realsatire?
In exakt derselben Stadt feierte man noch vor wenigen Wochen den Christopher Street Day.
Zehntausende tanzten halbnackt, in Lack, Leder oder mit Fetischhundemasken auf allen Vieren durch die Straßen.
Die Reaktion exakt derselben Politiker?
Begeisterter Applaus und Regenbogenfahnen für so viel gelebte „Toleranz“ und „Befreiung“.
Die Heuchelei dieser neuen Puritaner ist schlicht atemberaubend.
Wenn die ideologisch genehme Klientel im Fetischgeschirr durch die Innenstadt kriecht, ist das weltoffen und mutig.
Wenn aber eine bayerische Traditionsfigur auf der Wiesn ein kurzes Dirndl trägt, rückt sofort die Sittenpolizei an und packt die Zensurkeule aus.
Es geht hier längst nicht mehr um Frauenrechte.
Es geht um pure Machtausübung.
Die Mehrheitsgesellschaft soll kapieren, dass gewachsene Traditionen bitteschön den verklemmten Kleiderordnungen der neuen Woke-Inquisitoren zu weichen haben.
Auf eine fröhliche, keusche Wiesn!
#Teufelsrad #Wiesn #Doppelmoral
https://x.com/Bernd_Kaiser_BD/status/2094314918812045449