Żaklin Nastic: 81 Jahre Hiroshima...
81 Jahre Hiroshima. Und die Welt hat offenbar nichts gelernt.
Am 6. August 1945 begann mit dem Atombombenabwurf auf Hiroshima das nukleare Zeitalter. Drei Tage später folgte Nagasaki. Bis zu 210.000 Menschen starben bis Ende 1945 infolge der beiden Atombombenabwürfe – überwiegend Zivilistinnen und Zivilisten. Millionen Menschen auf der ganzen Welt glaubten, diese Katastrophe müsse für immer eine Warnung sein.
Doch 81 Jahre später erleben wir das Gegenteil.
Die weltweiten Militärausgaben erreichten 2025 mit 2,9 Billionen US-Dollar einen historischen Höchststand. Atommächte modernisieren ihre Arsenale, entwickeln neue Trägersysteme und die Sprache der nuklearen Abschreckung wird wieder salonfähig.
Dass ein US-Präsident dem Iran öffentlich mit dem Tod einer „ganzen Zivilisation“ drohen kann, zeigt, wie gefährlich die internationale Lage geworden ist. Auch Deutschland trägt mit den Plänen zur Stationierung neuer US-Langstreckenwaffen zu einer Entwicklung bei, die auf militärische Konfrontation statt auf Diplomatie setzt.
Hiroshima ist kein Gedenktag, den man einmal im Jahr begeht. Hiroshima ist eine Mahnung. Wer heute immer weiter aufrüstet, riskiert morgen genau das, was am 6. August 1945 seinen Anfang nahm.
Die Menschheit braucht keine neuen Raketen. Sie braucht endlich mehr Diplomatie, Abrüstung und den Mut, Konflikte am Verhandlungstisch statt auf dem Schlachtfeld zu lösen.
#Hiroschima #Japan #Atomwaffen #Aufrüstung #frieden
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