Ulrike Guérot:
Ganz richtig, @SWagenknecht @benungeskriptet @BjoernHoecke @ARD_BaB und @ZDFheute und der gesamte #ÖRR sollten bitte selber einmal damit beginnen, die vielen Ungenauigkeiten, Widersprüche, Unterlassungen wenn nicht gar dreiste Lügen (zb zu Corona, Northstream Pipeline, Gaza…) zu überprüfen. Ich empfehle der #Landesmedienanstalt NRW eine genaue Prüfung. Es gibt unzählige freie & investigative Journalisten in den alternativen meiden, die die Anstalt sicher gerne dabei unterstützen würden!
Diese ganze juristische „Korintenkackerei“, was genau wann wer etwas hätte wissen müssen, nachfragen sollen, richtigstellen müssen etc. muss aufhören. Sie ist im Absatz totalitär! Bei #Corona hat jahrelang niemand im #ÖRR bei den absurdesten Behauptungen auch nur irgendetwas nachgefragt!
Ich zitiere Giorgio Agamben (Homo Sacer, S. 63(: „Denn das Leben unter einem Gesetz, das gilt, ohne zu bedeuten, gleicht dem Leben im Ausnahmezustand, indem die unschuldigste Geste und die kleinste Vergesslichkeit die extremsten Konsequenzen haben können.“ Der Anspruch an „Tadellosigkeit“ ist im Kern totalitär und strukturell mit einem demokratischen Gemeinwesen nicht vereinbar. Oder Immanuel Kant: „Denn das Gesetz in Ansehung des FORMALEN der WILLKÜR ist ja das einzige, was übrig bleibt, wenn ich die MATERIE der WILLKÜR aus dem Spiel gelassen habe“ (über den Geheimspruch: das mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht für die Praxis, S.11). Das Grundgesetz kennt aber ein aus Art. 3 GG abgeleitetes Willkürverbot, liebe Landesmedienanstalt. Darunter fällt sicherlich das tendenziell von niederen Instinkten (oder politischem Druck?) getriebene willkürliche Herauspicken von Halbsätzen, die in einem Interview gefallen sind!
https://x.com/ulrikeguerot/status/2071866933155164661