Friedrich Pürner: Ich bin aus Straßburg zurück…
Ich bin aus Straßburg zurück und frage mich ernsthaft, wie weit man eigentlich noch gehen möchte.
Überall heißt es: kein Geld da. Sparen. Gürtel enger schnallen. Die Bürger sollen es richten. Verzicht ist angesagt.
Doch seit Jahren werden riesige Summen bewegt, die kaum noch jemand wirklich überblickt. Ukraine-Hilfen, Corona-Pakete, Garantien, Programme – am Ende reden wir über Hunderte Milliarden Euro, die irgendwo gebunden wurden oder geflossen sind.
Und Deutschland mittendrin als einer der größten Zahler.
Das Verrückte ist: Erst war kein Geld für Investitionen da, dann wurde in gigantischem Umfang mobilisiert – und jetzt sind die Kassen leer.
Und wer zahlt die Rechnung? Genau: die Leute, die bei all dem nie gefragt wurden. Sie, liebe Bürger, zahlen jetzt den Preis der Unfähigkeit.
Mich macht das wütend, weil sich Politik von jeder einfachen Realität entfernt hat. Und währenddessen zerbröselt hier seit Jahren das, was eigentlich Priorität hätte haben müssen: Gesundheitssystem, Infrastruktur, Bildung.
Dafür war angeblich nie genug da. Für alles andere schon.
https://x.com/DrPuerner/status/2049967728144839109