Color Scheme

Jan A. Karon: In den USA haben Hacker nachgewiesen...

In den USA haben Hacker nachgewiesen, dass Altersverifikationsgesetze für Social Media (wie aktuell von der EU und CDU/SPD gefordert und in den USA bei »Discord« umgesetzt) unter dem Vorwand des Kinderschutzes Überwachung ermöglicht haben: Demnach sollte »Persona«, ein von Peter Thiel unterstütztes Start-Up im Wert von zwei Milliarden Dollar, biometrische Identitätsprüfung mittels »Facial Recognition« durchsetzen. Was dann passiert ist: Gesichter wurden mit Watchlists abgeglichen und durch 269 Prüfungen aus auf 14 Kategorien (Terrorismus, Spionage, usw.) gejagt. Die Software integrierte Überprüfungen von Sanktionslisten und Kryptobesitz in die Überprüfung, aber analysierte auch Dating-Profile und Social-Media-Aktivitäten. »Verdächtigte Entitäten« konnten direkt an US- und kanadische Behörden gemeldet werden. Daten wie IP-Adressen, Fingerabdrücke, Selfies und Hintergründe sollten bis zu drei Jahren gespeichert werden. Am Montag kündigte »Discord« die Zusammenarbeit mit »Persona« auf. Die Autoren kommen zum Schluss, dass diese Recherche ein »Weckruf« sein sollte. Das Internet sollte eigentlich der große Gleichmacher sein, Informationen frei zur Verfügung stellen und Zensur als schädlich einstufen, schreiben sie. »Aber im Überwachungskapitalismus hat man die mächtigste Kommunikationstechnologie in der Menschheitsgeschichte genommen und sie in einen Spielautomaten verwandelt.« Und jetzt einfach das Gedankenexperiment wagen, was digitale Identifikationsstrukturen in Verbindung mit dem Willen nach Social-Media-Kontrolle und einem außer Kontrolle geratenen Staats-/Behördenapparat, der gegen Rechts, Klimasünder und CO2-Fußabdrücke, russische Propaganda, SCHUFA-Sünder oder für die Demokratie kämpft, bedeuten würde. Übrigens auch unter (jedweden) umgekehrten Vorzeichen. https://therage.co/persona-age-verification/

Marie kripp: ZENSURBAUPLAN VON BERLIN UND BRÜSSEL...

ZENSURBAUPLAN VON BERLIN UND BRÜSSEL‼️ 👉Social-Media-Verbot: Merz übernimmt Günthers und Wüsts Linie Friedrich Merz stellt sich jetzt offen hinter ein Social-Media-Verbot für Minderjährige. Er begründet dies mit stundenlanger Bildschirmzeit, mit einer Jugend, deren Sozialisation „nur noch“ über Plattformen laufe, und mit Defiziten im Sozialverhalten. Das sagt er nicht im Vorübergehen. Er sagt es als Kanzler, als Kursmarke, als Signal an Partei und Behörden: Der Staat soll den Zugang sperren. Merz liefert gleich das passende Bild, damit niemand mehr diskutiert, sondern nur noch zustimmt. Wer meint, Kinder müssten den Umgang mit sozialen Medien früh lernen, so Merz, müsse konsequenterweise auch Alkohol schon in der Grundschule ausschenken. Das ist keine Argumentation. Das ist ein nicht mal schlecht verkleideter plump-moralischer Erpressungsversuch eines einarmigen Banditen. Wer widerspricht, steht plötzlich auf der Seite der Verantwortungslosigkeit. Genau so wird das Tor aufgestoßen: mit Empörung statt Abwägung.
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